„Lernen durch Engagement (Service-Learning)“ ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement (Service) von Schülerinnen und Schülern mit fachlichem Lernen (Learning) im Unterricht verbindet. Anhand von Unterrichtsthemen (z.B. in den Fächern Weltkunde, Wirtschaft/Politik, Biologie) und entlang eines zuvor recherchierten Bedarfs entwickeln Schülerinnen und Schüler eigene Engagement-Projekte (z.B. im sozialen, politischen, ökologischen oder kulturellen Bereich) und setzen diese in ihrem Stadtteil oder ihrer Gemeinde um. Begleitet werden sie dabei von ihrem Fachlehrer/ihrer Fachlehrerin, der/die mit ihnen die Projektplanung und -umsetzung laufend reflektiert. Dass Lernen durch Engagement Projekte einen nachhaltigen Erfolg haben, sehen wir in der positiven Entfaltung ausbildungsrelevanter Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler. Durch die ihnen übertragene Verantwortung erfahren sie ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit und Motivation. Die gemachten Erfahrungen in der gesamten Projektphase führen zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins. Für die engagierten Schülerinnen und Schüler ist es von großer Bedeutung, dass sie selbst in der „echten Welt“ außerhalb der Schulmauern etwas bewegen können. Der Inklusionsgedanke lässt sich mithilfe von Lernen durch Engagement Projekten optimal umsetzen, denn in dieser Art von Unterrichtsgestaltung findet jedes Individuum, entsprechend seiner Stärken, seine Nische, um etwas zum Gelingen des gemeinsamen Projekts beizutragen.

 

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